Nordische Rassen - Alaskan Husky

Alaskan Husky

Der Alaskan Husky gehöhrt mit zu den schnellsten unter den Schlittenhunden. Er wird durch Kreuzungen des Siberian Husky mit Jagd- und Windhunden gezüchtet. Durch diese Einkreuzungen ist er relativ gut zu erziehen, hat aber einen enormen Bewegungsdrang. Sein Aussehen ist bei der Zucht irrelevant, nur das Tempo zählt.

Im Rennen erfolgreiche Tiere werden zur Zucht verwendet, wobei es, im Gegensatz zu den Rassehunden, keinen festgelegten Standard gibt. So findet man Exemplare mit Stehohren oder Hängeohren, mit kurzem Fell ohne Unterwolle, aber auch winterfeste Hunde mit Unterwolle. Schlittenhunderennen in Alaska sind älter als die Registrierung von Rassehunden.

Hier wurden schon immer Hunde eingesetzt, die beste Schlittenhundeeigenschaften, aber kein einheitliches Aussehen aufweisen. Sie werden als Indian Dogs oder Alaskan Huskies bezeichnet. Die Winterfestigkeit der Hunde bei denen der Jagdhund mehr durch kommt läßt jedoch zu wünschen übrig, denn Booties sind bei den Alaskan Huskies unbedingt notwendig. Sie sind wesentlich anfälliger gegen Kälte und Eis als ihre reinrassigen nordischen Kollegen. Mittlerweile haben sich regelrechte Zuchtlinien herausgebildet, dennoch ist das Erscheinungsbild der Alaskan Huskies sehr vielfältig.

 

Alaskan Husky Drago Alaskan Husky

Sehr unterschiedlich sehen die Inuit oder Indian Dogs aus.
Mal haben sie Stehohren mal Schlappohren.

Die Hunde wurden immer gezielt auf die Anforderungen der Rennen hin gezüchtet. Als Basis benutzte man um die Jahrhundertwende importierte Hunde und die vorhandenen Indianerhunde und kreutzte gezielt Birddogs, später auch Pointer oder Windhunde mit ein. Der Startschuß zur breitgefächerten Rasse der Alaskan-Huskys war getan , aber immer bedacht auf die alten Tugenden der Schlittenhunde; geringe Aggressivität, gutes Sozialverhalten, sowie vermindert oder gar kein Jagdtrieb. So entstand eine ganze Reihe verschiedener Alaskans-Husky-Linien, die aber eines alle gemeinsam haben den kaum zerstörbaren Drang und Willen zu laufen-(Desire to go), weiterhin wichtig gute Pfoten, Ausdauer, Genügsamkeit und ganz wichtig Verträglichkeit mit anderen Hunden und vor allem dem Menschen. So entstand ein Hundtyp der in keinen Verband registriert ist und auf Grund seines vielfältigen Erscheinungsbildes auch gar nicht registriert werden kann. Anfang der 70-iger Jahre kamen die ersten Alaskan-Huskys nach Mitteleuropa gegen den erbitterten Widerstand von Fanatikern der Rassehundeszene und als Bastarde verteufelt, ja auf vielen Rennen erst gar nicht zum Start zu gelassen, ( Das hat sich aber mittlerweile deutlich gebessert), fand die Rasse auf Grund ihrer hervorragenden Eigenschaften als Rennhund (Desire to go ) bei den Sportlern immer mehr an Beliebtheit.