Nordische Rassen - Siberian Husky

Siberian Husky

Der wohl bekannteste aller Schlittenhunde

Der Siberian Husky wurde von den Tschuktschen Ostsibiriens gezüchtet und zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Alaska gebracht. Bei Schlittenhunderennen anfangs wegen ihrer geringen Größe belächelt, erwarben sie sich schnell Anerkennung, da sie in der Regel die Teams der schwereren Rassen weit hinter sich ließen. Weltruhm verschafften sie sich 1925, als Leonhard Seppala mit seinem Huskyteam ein lebenswichtiges Serum in die von der Diphterie bedrohte Stadt Nome brachte. Das Iditarod-Rennen erinnert noch heute an diese großartige Leistung. Von Neuengland aus verbreitete sich der Sport mit Siberian Huskies über den Rest der USA und ab den 1960er Jahren auch nach Europa, wo die Siberian Huskies heute die zahlenmäßig bedeutendste Hunderasse im Schlittenhundesport darstellen.

  Wenn der Alaskan Malamute oft als "Lokomotive des Nordens" bezeichnet wird, dann ist der Siberian Husky sicher der "Blitz des Nordens". Er war lange Zeit der Schnellste und im Lauf der Eleganteste der Nordischen Schlittenhunde. Schelmenhaft und verspielt, immer freundlich zu den Menschen und interessiert an seiner Umwelt, zudem sanftmütig und verschmust, kann man gar nicht glauben, in ihm nicht den perfekten Familienhund gefunden zu haben. Aber wie alle Schlittenhunde besitzt auch der Husky die typischen Eigenheiten, die ihn als Familienhund nicht uneingeschränkt empfehlenswert machen. So ist dem Siberian Husky sowohl die Jagdleidenschaft, als auch der unbedingte Drang zur Selbständigkeit eigen und machen ihn niemals zu einem einfachen Begleiter. Er ist, um dies nochmals auch für diese Rasse zu sagen, weder Begleit- noch Schutz- oder Wachhund. Als Familienhund gehalten, braucht er jede Menge Aktivitäten und muß sich austoben können. Der Husky will beschäftigt werden, er braucht seine Artgenossen und Ihre Familie stellt für ihn, wird er allein gehalten, sein Ersatzrudel dar. Halten Sie mehrere Huskies, so können Sie diese auch zeitweise zusammen im Zwinger unterbringen, jedoch brauchen sie den Kontakt zum Menschen. Ein einzeln gehaltener Husky darf nicht im Zwinger untergebracht werden, er braucht den ständigen Kontakt zu Ihnen! Ein vereinsamter Husky wird wie alle Schlittenhunde zur Last, er kann Aggressionen auch gegen den Menschen entwickeln und stellt, um es einmal freundlich auszudrücken, eine Menge Unsinn an, das kann in längeren Jagdtouren in der Nachbarschaft oder der Verwüstung der heimischen Wohnung enden. Aber auch ein ausgelasteter Husky kann, bietet sich ihm die Gelegenheit, zum Jäger werden und es sind nicht nur einzelne Halter und nicht unerfahren, deren Husky schon einmal mit dem Federvieh, dem Kaninchen oder gar dem Lamm des Nachbarn im eigenen Garten aufkreuzte. Es muß wohl kaum erwähnt werden, daß auch ein Husky in der Großstadt so fehl am Platz ist, wie Sie vor dem Schlitten.

In seiner äußeren Erscheinung ist der Siberian Husky leichtläufiger, eleganter und zarter als der Alaskan Malamute, mit dem er vom ungeübten Auge anfangs leicht verwechselt werden könnte. Er ist ein Sprinter unter den Schlittenhunden, seine Spezialität sind kürzere Strecken, beziehungsweise leichtere Lasten. Mit einer Schulterhöhe von 53 cm bis 60 cm bei Rüden und 50 cm bis 60 cm bei den Hündinnen lassen den deutlichen Unterschied zum großen Bruder erkennen. Der Husky ist ein mittelgroßer Hund. Auch wenn die Hündinnen insgesamt feminin erscheinen, so stehen sie im Gespann ihren männlichen Artgenossen in nichts nach. Das Fell besteht aus einem dichten Unterfell und den darüberliegenden Grannenhaaren. Da das Fell zweimal jährlich gewechselt wird, müssen Sie sich auf einen starken Haarverlust auch in Ihrer Wohnung gefaßt machen. Die Fellfarbe darf von reinem weiß über rot, rotbraun bis schwarz variieren, typisch ist eine dunkle Maske am Kopf. Die Augen, die braun, blau, marmoriert oder auch verschiedenfarbig sein dürfen, sind in der für alle Nordischen Schlittenhunde typischen Weise leicht schräg gestellt und mandelförmig. In seinem Körperbau ist der Husky eher mäßig gestreckt und mäßig kompakt, keinesfalls stämmig. Seine Ohren liegen höher am Kopf als beim Malamute und werden meist stehend getragen. Die buschige Rute trägt er schwebend oder sichelförmig über dem Rücken.

 

Siberian Husky

FCI-Standard-Nr. 270 / 24.01.2000 / D Siberian Husky

Ursprung: USA

Datum der Publikation des gültigen Originalstandards: 02.02.1995

Verwendung: Schlittenhund

Klassifikation FCI: Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp Sektion 1, Schlittenhunde ohne Arbeitsprüfung.

Allgemeines Erscheinungsbild: Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Arbeitshund, schnell, leichtfüßig, frei und elegant in der Bewegung. Sein mäßig kompakter, dichtbehaarter Körper, die aufrecht stehenden Ohren und die buschige Rute weisen auf die nordische Herkunft hin. Seine charakteristische Gangart ist fließend und scheinbar mühelos. Er ist (nach wie vor) äußerst fähig, seine ursprüngliche Aufgabe als Schlittenhund zu erfüllen und leichtere Lasten in mäßigem Tempo über große Entfernungen zu ziehen. die Proportionen und die Form seines Körpers spiegeln dies grundlegend wider. Die Rüden sind maskulin, aber niemals grob; die Hündinnen sind feminin, aber ohne Schwächen im Aufbau. Ein Siberian Husky in richtiger Kondition, mit gut entwickelten, straffen Muskeln, hat kein Übergewicht.

Wichtige Proportionen: - Die Länge des Körpers, gemessen vom Schultergelenk bis zum Sitzbeinhöcker, übertrifft ein wenig die Widerristhöhe. - Der Abstand von der Nasenspitze bis zum Stop ist gleich dem vom Stop bis zum Hinterhauptbein.

Verhalten / Charakter (Wesen): Das charakteristische Temperament des Siberian Husky ist freundlich und sanftmütig, aber auch aufmerksam und kontaktfreudig. Er zeigt nicht die besitzbetonenden Eigenschaften eines Wachhundes, noch ist er allzu misstrauisch gegenüber fremden oder aggressiv gegenüber anderen Hunden. Von einem erwachsenen Hund darf ein gewisses Maß an Zurückhaltung und Würde erwartet werden. Seine Intelligenz, Lenkbarkeit und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Begleiter und willigen Arbeiter.

Kopf:

Oberkopf: Schädel: Von mittlerer Größe und passend zum Körper, oben leicht gerundet und sich von der breitesten Stelle zu den Augen hin verjüngend.

Stop: Gut ausgeprägt.

Gesichtsschädel:

Nasenschwamm: Schwarz bei grauen, lohfarbenen und schwarzen Hunden; leberfarben bei kupferfarbenen Hunden; bei rein weißen Hunden kann er fleischfarben sein. Die rosastreifige "Schneenase" ist zu akzeptieren.

Fang: Von mittlerer Länge und von mittlerer Breite, sich zur Nase hin allmählich verjüngend, jedoch nicht spitz oder quadratisch endend. Der Nasenrücken ist gerade vom Stop bis zur Nasenspitze. Lefzen: Gut pigmentiert und eng anliegend.

Kiefer/Zähne: Scherengebiss.

Augen: Mandelförmig, mäßig auseinanderliegend und etwas schräg gelagert. Die Augen können braun oder blau sein, wobei ein braunes und ein blaues Auge sowie mehrfarbige Augen zu akzeptieren sind. Ausdruck durchdringend, aber freundlich, interessiert und sogar schelmisch.

Ohren: Von mittlerer Größe, dreieckig, eng beieinanderstehend und hoch angesetzt. Sie sind dick, gut behaart, hinten leicht gewölbt, absolut aufrecht stehend, mit leicht abgerundeten, aufgerichteten Spitzen.

Hals: Mittlere Länge, gebogen, im Stand stolz aufgerichtet. Im Trab ist der Hals so gestreckt, daß der Kopf leicht vorgelagert getragen wird.

Körper: Rücken: Gerade und kräftig, mit vom Widerrist zur Kruppe waagerecht verlaufender oberer Linie. Er ist von mittlerer Länge weder verhältnismäßig kurz noch nachgebend wegen übermäßiger Länge.

Lenden: Straff und trocken bemuskelt, schmaler als der Rippenkorb und leicht aufgezogen.

Kruppe: Abfallend, doch niemals so steil, daß der Schub der Hinterläufe beeinträchtigt wird.

Brust: Tief und kräftig, aber nicht zu breit; der tiefste Punkt liegt unmittelbar hinter und auf gleicher Höhe mit den Ellenbogen. Die Rippen sind gleich am Ansatz an der Wirbelsäule gut gewölbt, an den Seiten aber flacher, um einen freien Bewegungsablauf zu erlauben.

Rute: Die gut behaarte Rute in Form einer Fuchslunte ist knapp unterhalb der oberen Linie angesetzt und wird, wenn der Hund aufmerksam ist, üblicherweise in einem eleganten, sichelförmigen Bogen über den Rücken getragen. Dabei soll sich die Rute weder an der einen noch an der anderen Seite des Körpers ringeln, auch soll sie nicht flach auf den Rücken gedrückt werden. Eine hängende Rute ist normal, wenn der Hund ruhig und gelassen steht. Das Haar an der Rute ist mittellang und rundum annähernd gleich lang, wodurch die Rute wie eine runde Bürste aussieht.

Gliedmaßen:

Vorderhand: Von vorne betrachtet, stehen die Läufe in mäßigem Abstand auseinander, parallel und gerade. Die Knochen sind substanzvoll, aber nie schwer. Die Länge der Läufe vom Ellenbogen bis zum Boden ist etwas größer als der Abstand vom Ellenbogen zum Schulterblattkamm. Afterkrallen an den Vorderläufen können entfernt sein. Schultern und Oberarm: Schulterblatt gut zurückliegend. Der Oberarm ist vom Schultergelenk zum Ellenbogen etwas nach hinten gerichtet und nie senkrecht zum Boden. Die Muskeln und Bänder, die die Schulterblätter am Rippenkorb halten, sind straff und gut entwickelt.

Ellenbogen: Eng am Körper anliegend, weder ein- noch ausgedreht.

Vorderfußwurzelgelenk: Kräftig, aber biegsam.

Vordermittelfuß: Von der Seite betrachtet, leicht schräg gestellt.

Hinterhand: Von hinten betrachtet stehen die Läufe in mäßigem Abstand auseinander und parallel. Afterkrallen, falls vorhanden, sollen entfernt werden. Oberschenkel: Gut bemuskelt und kraftvoll.

Knie: Gut gewinkelt.

Sprunggelenke: Zeichnen sich gut ab und sind bodennah platziert.

Pfoten: Oval, aber nicht lang, von mittlerer Größe, kompakt und gut behaart zwischen den Zehen und Ballen: Die Ballen sind widerstandsfähig und dick gepolstert. Im natürlichem Stand zeigen die Pfoten weder nach innen noch nach außen.

Gangwerk: Schwungvoll und scheinbar mühelos. Der Siberian Husky ist flink und leichtfüßig. Im Ausstellungsring sollte er an einer locker hängenden Leine in einem mäßig schnellen Trab vorgestellt werden, dabei guten Vortritt und Schub zeigend. Der sich im Schritt bewegende Siberian Husky, von vorne nach hinten betrachtet, zeigt keinen bodenengen Gang; doch wenn er schneller läuft, tendieren die Läufe nach und nach zur Mitte hin, bis die Pfoten auf eine Linie gesetzt werden, die genau unter der Längsachse des Körpers verläuft. Wenn die Abdrücke der Pfoten sich decken, bewegen sich die Vorder- und Hinterläufe geradeaus gerichtet, ohne daß die Ellenbogen oder Kniegelenke weder ein- noch ausdrehen. Die Läufe bewegen sich parallel. Während der Bewegung bleibt die obere Linie straff und gerade.

Haarkleid:

Haar: Das Haarkleid des Siberian Husky ist doppelt und mittellang, hat ein schönes, pelzartiges Aussehen, ist aber niemals so lang, daß es die klaren Außenlinien des Hunds verdeckt. Die Unterwolle ist weich und dicht und von genügender Länge, um das Deckhaar zu stützen. Die längeren, steifen Haare des Deckhaares sind gerade und etwas anliegend, nie harsch und nicht gerade abstehend vom Körper. Es sollte beachtet werden, daß das Fehlen der Unterwolle während des Haarwechsels normal ist. Das Kürzen der Tasthaare sowie der Haare zwischen den Zehen und um die Pfoten herum ist erlaubt, um ein gepflegtes Äußeres zu betonen. Das Trimmen des Haarkleides an jeder anderen Stelle sollte nicht geduldet und streng bestraft werden.

Farbe: Alle Farben von schwarz bis rein weiß sind erlaubt. Eine Vielfalt von Zeichnungen am Kopf ist üblich, einschließlich mancher auffallender Muster, die bei anderen Rassen nicht zu finden sind.

Größe und Gewicht:

Widerristhöhe: Rüden: 53,5 - 60 cm (21-23,5 ins). Hündinnen: 50,5 - 56 cm (20-22 ins). Gewicht: Rüden: 20,5 - 28 kg (45-60 pounds). Hündinnen: 15,5 - 23 kg (35-50 pounds). Das Gewicht steht im richtigen Verhältnis zur Widerristhöhe. Die genannten Größen und Gewichte bezeichnen die äußersten Grenzen ohne einem Extrem den Vorzug zu geben. Übermäßige Knochenstärke oder Übergewicht sollte bestraft werden.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Rassenmerkmale des Siberian Husky sind mittlere Größe, angemessene Knochenstärke, harmonische Proportionen, leichte und freie Bewegungen, richtiges Haarkleid, ansprechender Kopf und ansprechende Ohren, korrekte Rute und gute Wesensart. Bestraft werden sollten zu schwere Knochen, übermäßiges Gewicht, gebundene oder schwerfällige Gangart, langes, raues Haarkleid. Ein Siberian Husky sollte nie so schwer oder grob erscheinen wie ein Zughund, aber auch nicht so leicht und zart wie ein Rennhund. Rüden und Hündinnen sollen erkennen lassen, daß sie zu großer Ausdauer fähig sind. Außer den oben erwähnten Fehlern sind morphologische Fehler, die alle Rassen gemeinsam haben, beim Siberian Husky ebenso unerwünscht, wie bei jeder anderen Rasse, auch wenn sie hier nicht besonders erwähnt sind.

Fehler: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muß als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

Schädel: Plumper oder schwerer Kopf; zu fein gemeißelter Kopf.

Stop: Nicht genügend ausgeprägt.

Fang: Entweder zu fein oder zu grob, zu kurz oder zu lang.

Kiefer/Zähne: Jede Abweichung vom Scherengebiss.

Augen: Zu schräg oder zu dicht beieinander liegende Augen.

Ohren: Zu groß im Verhältnis zum Kopf; zu weit auseinanderstehend; nicht fest aufrechtstehend.

Hals: Zu kurz und dick, zu lang.

Rücken: Schwacher oder nachgebender Rücken; gewölbter Rücken; abfallende obere Linie.

Brust: zu breit; tonnenförmiger Brustkorb; Rippen zu flach oder schwach.

Rute: Angedrückte oder enggeringelte Rute; sehr buschige Rute; Rute zu tief oder zu hoch angesetzt.

Schultern: Steile Schultern; lose Schultern.

Vorderhand: Schwacher Vordermittelfuß; zu schwere Knochen; zu enger oder zu weiter Stand; ausgedrehte Ellenbogen.

Hinterhand: Gestrecktes Knie, kuhhessig, zu enger oder zu weiter Stand.

Pfoten: Nachgebende oder gespreizte Zehen; Pfoten zu groß und plump, zu klein und zart; Zehen eng oder Zehen weit.

Gangwerk: Kurze, tänzelnde, elastische, schwerfällige oder rollende Gangart, kreuzend oder schräg laufend.

Haar: Langes, raues oder struppiges Haarkleid; zu harsche oder zu seidige Textur; getrimmtes Haarkleid, außer an den erlaubten Stellen.

Ausschließende Fehler: Rüden über 60 cm (23,5 ins) und Hündinnen über 56 cm (22 ins).

N.B.: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.

 

Siberian Husky Old Breed

Diese ältere Zuchtlinie der Sibirischen Huskies ist größer und kräftiger als die Rennhundzuchtlinien, die erst seit der Goldgräberzeit gezüchtet werden. Old Siberian Huskies haben keine blauen Augen. Die Ohren sind etwas größer als die der Racingdogs.

Diese ältere Zuchtlinie ist heute nur noch selten anzutreffen. Sie sind auch nicht so leichtführig wie die neueren Racingdogs. Sie zeigen im Allgemeinen ein sehr viel wilderes gebaren und Beißereien innerhalb des Rudels sind bei ihnen auch häufiger. Sie entstammen noch direkt den Russischen Tschuktschen Hunden und sind urtümlicher und auch dickschädliger als die moderneren Zuchtlinien. Dadurch, daß sie so schwer zu handhaben sind eignen sie sich nicht für Anfänger des Schlittenhundesports und ein Erfahrener Musher wird sich ebenfalls nicht darauf einlassen. So sind es wohl eher Hunde für Nostalgiker. Man findet sie heute noch auf Rassehundeausstellungen, wo sie sich wegen ihrem ursprüglichen Aussehen noch großer Beliebtheit erfreuen. Für den leistungsorientierten Musher eignen sie sich heutzutage nicht mehr.

Der "Old Siberian Husky" ist größer und kräftiger als die modernen Racing Dogs.

Yukon Husky

Der Yukon Husky ist ein nachkomme der Siberian Huskies der Goldgräberzeit und wurde durch Einkreuzungen von Wölfen und Alaskan Malamutes gezüchtet. In seinem Aussehen ist er dem Wolf sehr ähnlich, besonders die Schädelform, die bei allen anderen Schlittenhunden wesentlich runder ausfällt, erinnert an seinen Vorfahren. Die Yukon-Zuchtlinie zeichnet sich durch ihre langen Beine und den schlanken, sehnigen Körperbau aus. Es sind sehr energiegeladene Hunde, die den ganzen Tag beschäftigt sein wollen. Im Gegensatz zu den anderen Schlittenhunderassen benötigen sie kürzere Ruhephasen und können, wie der Alaskan Malamute, große Lasten ziehen.

Wooly

Als Woolies bezeichnet man alle Schlittenhunde mit einem ungewöhnlich langen Fell. Sie sehen sehr lustig aus, sind aber zur Zucht nicht zugelassen. In der Natur hätten diese Hunde keine gute Überlebenschance, da sich Eis und Schnee in ihrem langen Fell festsetzen und sie erschöpfen und auskühlen würde.